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THEMENBEREICHE: |
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Beim VS
Verlag für Sozialwissenschaften
(vormals Leske + Budrich) erscheint die Buchreihe ”Politik und
Geschlecht”, in der unter der Regie des Arbeitskreises Bücher
zur feministischen Politikwissenschaft veröffentlicht werden.
Die Reihe ist grundsätzlich für alle
feministisch-politikwissenschaftlichen Schulen, Ansätze und
Themenfelder offen.
Aktueller
Flyer hier
(57 KB):
Aktuelle Veröffentlichungen in der Buchreihe „Politik und Geschlecht“ des AK beim ehemaligen Verlag Leske + Budrich, Opladen sind:
Degener,
Ursula/ Rosenzweig, Beate (Hrsg.) 2006:
Die Neuverhandlung der
sozialen Gerechtigkeit – feministische Analysen und
Perspektiven. Wiesbaden. Bd. 18
Soziale Gerechtigkeit wird aktuell in Politik und Politikwissenschaft neu verhandelt. Dabei wird die Kategorie Geschlecht weitgehend vernachlässigt. Dieser Band analysiert die politikwissenschaftliche und philosophische Theoriedebatte aus feministischer Perspektive und fragt nach den Auswirkungen globaler politischer sowie sozioökonomischer Transformationsprozesse auf die Geschlechterverhältnisse.
Roß,
Bettina (Hrsg.) 2004:
Migration, Geschlecht und
Staatsbürgerschaft. Weiterdenken für antirassistische,
feministische Politik/-wissenschaft. Opladen. Bd. 16
Aspekte des Zusammenwirkens von rassistischen und sexistischen Diskriminierungen werden von WissenschaftlerInnen, PraktikerInnen und ExpertInnen aus den Bereichen feministische Theorie, Frauenbewegung, Anti-Diskriminierungsarbeit und Interkulturalität diskutiert. Sie beschäftigen sich dabei u.a. mit den Themen: Vorurteile bei der Arbeit, Bevölkerungspolitik, Frauenhandel, Asyl, Integrationspolitik, Konstruktion von Geschlecht und Ethnizität und vor allem mit möglichen Wegen, „ohne Angst verschieden sein...“ zu können.
Harders,
Cilja/ Kahlert, Heike/ Schindler, Delia (Hrsg.) 2005:
Forschungsfeld: Politik. Einführung in
geschlechtskritische Methodologien und Methoden in den
Sozialwissenschaften. Bd. 15.
Das Buch bietet aus geschlechtskritischer Perspektive einen fundierten Überblick über die zentralen methodologischen und methodischen Debatten in den Sozialwissenschaften,die Politik und politisches Handeln ins Zentrum stellen.
Rudolph,
Clarissa/ Schirmer, Uta 2004:
Gestalten oder verwalten? -
Kommunale Frauenpolitik zwischen Verrechtlichung, Modernisierung und
Frauenbewegung. Bd. 14
Die Untersuchung zeigt die Einflussmöglichkeiten und Handlungsspielräume kommunaler Frauenpolitik sowie die Widerstände dagegen auf und analysiert die Auswirkungen veränderter Rahmenbedingungen wie z.B. zunehmende Verrechtlichung, Verwaltungsreform und die Situation der Frauenbewegung.
Henninger, Annette/Ostendorf, Helga (Hrsg.) 2005:
Die politische
Steuerung des Geschlechterregimes. Beiträge zur Theorie
politischer Institutionen. Bd. 13.
Das Buch versammelt Beiträge zum Erklärungsgehalt des politikwissenschaftlichen Neuen Institutionalismus im Bereich der Gleichstellungspolitik und unterzieht vorliegende Ansätze und Theorien einer kritischen Revision. Es zeigt neue Wege institutionalistischer Forschung auf und gibt gleichzeitig frauenpolitischen PraktikerInnen Hinweise, wo Barrieren bestehen und wie diese abgebaut werden können.
Eva Schäfer, Ina Dietsch, Petra Drauschke, Iris Peinl, Virginia Penrose, Sylka Scholz, Susanne Völker (Hrsg.)
IRRITATION
OSTDEUTSCHLAND?
Geschlechterverhältnisse
in Deutschland seit der Wende
Westfälisches
Dampfboot, Münster 2004
220
Seiten, ISBN 3-89691-584-3, 19,90 EUR
Die
Paradoxien, sozialen Zuspitzungen und kulturellen Neubestimmungen der
Umbauprozesse in Ostdeutschland sind Folie und irritierender
Ausgangspunkt für Fragen, die sich westlichen Gesellschaften
heute überhaupt stellen. Dies interessiert hier im Hinblick auf
die Geschlechterverhältnisse: Welche Arbeits- und
Lebensarrangements, welche Wertorientierungen, Haltungen treten
hervor – nicht zuletzt unter dem Vorzeichen einer sich unter
der Hand neu konstituierenden „ostdeutschen Identität“?
Was ist der Motor der aktuellen Transformationen in Ost und West und
inwieweit werden Geschlechterpolitiken hierbei zu einem
Durchsetzungsprinzip?
Das
Buch präsentiert die aktuellsten Forschungsergebnisse zum
Themenfeld Geschlecht und Transformation.
Ingrid Reichart-Dreyer
MACHT UND DEMOKRATIE IN DER CDU
dargestellt am Prozess und Ergebnis der Meinungsbildung zum Grundsatzprogramm von 1994
Westdeutscher Verlag, Opladen 2001,
318 Seiten, ISBN 3-531-13565-1, 29,90 Euro
Parteien können ihre Aufgabe, die gesellschaftlichen Probleme rechtzeitig zu erkennen und die notwendigen Entscheidungen durch konsensgetragene Lösungsvorschläge vorzubereiten, ohne hinreichend konkrete Programme nicht erfüllen. Da gemeinsames Handeln eine breite Beteiligung voraussetzt, wird der Zusammenhang zwischen Macht und Demokratie am Beispiel der CDU untersucht. Es wird gezeigt, wer den Prozess der Meinungsbildung organisierte, wie er ablief und welche Konsequenzen dies für die programmatischen Aussagen und für die Aufgabenerfüllung einer politischen Partei hatte. Obwohl es der CDU nicht gelang, die gemeinsamen Anliegen zu artikulieren und damit die zur gesellschaftlichen Steuerung notwendige Macht zu erzeugen, können die institutionellen und gedanklichen Voraussetzungen beschrieben werden, die eine Partei wird fähigen, ihre Prinzipien und Orientierungen festzulegen und ihre Ziele explizit zu nennen. Wenn sie die Zuständigkeit für Problemartikulation und Problemlösung trennt und die Zahl der Ämter und die Amtszeiten begrenzt, kann sie Konflikte zwischen Eigeninteressen und Gemeinwohl minimieren. Sie müßte sich nicht gegen den Vorwurf wehren, käuflich zu sein.
Prof. Dr. Ingrid Reichart-Dreyer, Neudecker Weg 135, 12355 Berlin
Tel./Fax 030 - 663 29 29
Email:reichart@zedat.fu-berlin.de
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